Sozialp?dagogische Lebensgemeinschaft Sur Soulce

Mutterkuhherde

Rasse

Seit 1980 halten wir Rindvieh der Rasse Originalbraune (OB) und haben eine Herde aufgebaut und gezüchtet, welche unseren Gegebenheiten und Ansprüchen entspricht. Wir haben nur behornte Tiere!

Herde

Mit 11 ausgewachsenen Tieren inklusive Stier sowie 2 Rindern als Nachzucht und den jährlich 11 Kälbern halten wir eine für heutige Verhältnisse kleine Herde.

Kälberhaltung

Die hochträchtigen Kühe werden im Winter in eine Abkalbebox verlegt, wo sie abkalben und sich ungestört um ihr Kalb kümmern können. Mutterkuh und Kalb bleiben hier min. 10 Tage aber üblicherweise bis zum Wiedergebrauch der Box.

Unsere Kälber/Jungrinder

  •  trinken bis zu 6/10 Monaten Milch bei ihrer Mutterkuh
  •  haben von Geburt weg Zugang zu Rauhfutter und Stroh

Die Futtergrundlage

Die Basis unserer Fütterung bildet das Gras und Heu von unserem Wies- und Weideland mit 8 bzw 12 Hektaren. Zusätzlich kaufen wir für die Winterfütterung:

  • jeweils 20 Tonnen Bio-Trester der Firma Biotta (Karotten, Randen, Sellerie) um Gesundheit und Fruchtbarkeit unserer Tiere zu verbessern
  • als Unterstützung für die Mutterkühe ca 600 kg Bio-Milchviehfutter auf Getreidebasis von der Biomühle Lehmann um das Energieangebot im Winterfutter zu verbessern
  • als Unterstützung für die Mutterkühe ca 100 kg Bio-Mineralsalz und ca 150 kg Kochsalz von der Biomühle Lehmann um den bei uns herrschenden Phosphor- und Selenmangel auszugleichen
  • je nach Jahr bis zu 6 Tonnen Bioheu oder -grassilage

Weidegang

von Anfang Mai bis Ende Oktober ist die Herde auf unseren weitläufigen Weiden mit viel Wald und Baum- und Buschbeständen.

Winterfütterung

von Ende Oktober bis Ende April ist unsere Herde mehrheitlich im Stall. Wegen unseren besonderen Gegebenheiten bleiben wir beim Anbindestall (siehe Untermenu "Anbindestall").

Ausgleich zum fehlenden Laufstall gewähren wir unseren Kühen durch:

  • einen permanenten Weidebetrieb mit viel Freiheit in der Vegetationstzeit
  • mindestens einen täglichen Auslauf während der Winterfütterung
  • Weideaufenthalt im Winter jeweils bei entsprechenden Boden- und Wetterverhältnissen

Unsere Kompromisse

  • Bodenpflege und -nachhaltigkeit: Unseren feuchten, lehmhaltigen Böden in Hanglage verlangen viel Aufmerksamkeit beim Weidegang. Bei länger anhaltenden Regenperioden stallen wir deshalb die Tiere ein um den Boden zu schonen
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